FAQ – Häufig gestellte Fragen

Für wen eignet sich dein Angebot?

Das Angebot richtet sich an alle Mitarbeitende  – unabhängig von Alter, Funktion oder körperlicher Fitness. Es ist bewusst niedrigschwellig und offen, da es sich an der Logik des systemischen Coachings orientiert: Jeder Mensch bringt bereits wertvolle Ressourcen mit, die in einem sicheren Raum aktiviert, geordnet und gestärkt werden können.

Das Angebot ist besonders geeignet für Mitarbeitende, die:

  • sich überlastet, angespannt oder emotional blockiert fühlen
  • sich mehr Klarheit, Selbstfürsorge oder Abgrenzung wünschen
  • eigene Themen ohne therapeutischen Rahmen reflektieren möchten
  • über körperliche Aktivierung in ihre Selbstwahrnehmung kommen möchten
  • sich in einem Veränderungsprozess befinden oder nach Orientierung suchen

Klassische Supervision – meist im Gruppensetting – bietet einen wertvollen Raum zur Reflexion von situativer Problematik, Rollen und Dynamiken. Doch sie bleibt vor allem kognitiv und sprachlich. Gerade bei innerer Erschöpfung, emotionaler Überforderung oder wenn der Zugang zu eigenen Gefühlen schwerfällt, stößt sie an Grenzen.

Mein Angebot setzt hier körperlich an: Durch Bewegung, Aktivierung und Selbstwahrnehmung entsteht ein direkter Zugang zu emotionalen Prozessen. Das macht mein Konzept zur sinnvollen Ergänzung – besonders für Menschen, die ins Spüren kommen wollen, statt nur zu analysieren.

  1. Neurobiologische Grundlage: Denken im Körper
  • Bewegung aktiviert das Kleinhirn & limbische System – das reduziert Stress & emotionale Blockaden.
  • Frontalhirn (grübeln, analysieren) wird entlastet, das Default Mode Network (DMN) wird danach effizienter aktiv – es entstehen neue Ideen & Lösungen.
  • Sportpsychologie zeigt: Rhythmische Bewegung (Boxen, Laufen) fördert kreative Problemlösung & emotionale Selbstregulation.
  1. Embodiment & Somatische Marker
  • Körperhaltungen & Bewegungen beeinflussen unser Denken & Fühlen („Ich schlage -> ich erlebe mich als Wirkursache“).
  • Durch aktive Körperarbeit werden emotionale Themen körperlich integriert.
  • Lösungen werden erlebt, nicht nur gedacht.
  1. Lösungsorientierte Kurzzeitcoaching
  • Lösungsorientiertes Kurzzeitcoaching spart Zeit, fokussiert sich auf die Stärken anstatt zu problematisieren und aktiviert schnell konkrete Schritte. Es stärkt die Selbstwirksamkeit – pragmatisch, zielklar und ressourcenschonend.

Verbindung beider Gehirnhälften: Boxbewegungen brauchen die Einheit Koordination, Rhythmus und Reaktion. Sie aktivieren beide Hemisphären des Gehirns und fördern damit mentale Klarheit.

Konzentration & Stressabbau: Die Konzentration auf die Bewegung bringt Menschen aus dem Kopf in den Körper. Stress kann abfließen, Anspannung sich lösen.

Selbstwirksamkeit: Gerade für Menschen ohne Boxerfahrung ist das Erleben von Kraft, Kontrolle und Reaktion ein Aha-Moment. Man spürt sich neu.

Das Angebot ist:

  • keine Psychotherapie oder tiefenpsychologische Behandlung
  • kein reines Sport- oder Fitnessangebot
  • kein medizinisches Interventionsformat bei klinischer Symptomatik